Mit dem heutigen Spatenstich an der Glehner Straße in Büttgen beginnt der Bau eines Wohnprojekts der Kommunalen Wohnraumversorgung Kaarst e.G.
Auf dem städtischen Grundstück entstehen 43 Wohnungen.
Der überwiegende Teil dieses Projekts ist für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten vorgesehen. 31 Wohnungen werden öffentlich gefördert und für diesen Zweck genutzt. Ergänzt wird das Vorhaben durch 12 Wohnungen, die dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen.
Das Projekt trägt dazu bei, die Unterbringung von Geflüchteten in Kaarst dezentral und geordnet zu organisieren.
Gleichzeitig zeigt sich, dass mit diesem Vorhaben nur in begrenztem Umfang zusätzlicher Wohnraum für Familien und andere Wohnungssuchende entsteht.
Aus unserer Sicht braucht es beides: eine verlässliche, integrierte Unterbringung für Menschen, die Schutz suchen, und eine stärkere Ausrichtung künftiger Projekte auf bezahlbaren Wohnraum für die Kaarster Bevölkerung insgesamt.
Zusätzlicher Wohnraum für Familien und den allgemeinen Wohnungsmarkt wird weiterhin benötigt.
Zur Kommunalen Wohnraumversorgung Kaarst e.G. (KWK) und den laufenden Projekten
Die Kommunale Wohnraumversorgung Kaarst e.G. (KWK) ist eine Wohnungsbaugenossenschaft der Stadt Kaarst, des Rhein-Kreises Neuss und der Pyramis Immobilien GmbH.
Sie wurde gegründet, um Wohnbauprojekte auf städtischen Grundstücken umzusetzen.
Die Stadt Kaarst stellt die Grundstücke zur Verfügung.
Die Projekte werden überwiegend über öffentliche Wohnraumförderung finanziert.
Die Pyramis Immobilien GmbH übernimmt als privater Partner die Projektentwicklung und Bauausführung.
Aktuell bearbeitet die KWK drei Projekte im Stadtgebiet:
Glehner Straße (Büttgen):
43 Wohnungen
davon 31 Wohnungen für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten,
12 Wohnungen für den allgemeinen Wohnungsmarkt.
Humboldstraße (Kaarst-Mitte):
21 öffentlich geförderte Wohnungen
für den allgemeinen Wohnungsmarkt (WBS-berechtigte Haushalte).
Am Hoverkamp (Kaarst-Nordost):
ca. 30 Wohnungen
vorgesehen für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten.
Insgesamt entstehen über diese Projekte rund 94 Wohnungen.
Davon entfallen etwa 61 Wohnungen auf die Unterbringung von Geflüchteten und 33 Wohnungen auf den allgemeinen Wohnungsmarkt. (WBS-berechtigte Haushalte)











