Die geplante Glasfaser-Erschließung durch die Deutsche GigaNetz in Kaarst ist ins Stocken geraten.
Da das Unternehmen die erforderliche Quote von 30 % Vertragsabschlüssen nicht erreicht hat, wurde der angekündigte Ausbau nicht begonnen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits für einen Anschluss entschieden und Verträge abgeschlossen haben, stehen nun ohne klare Informationen da – die Deutsche GigaNetz verweigert bisher konkrete Aussagen zur weiteren Vorgehensweise oder zu einer möglichen Vertragsauflösung.
Gleichzeitig hat die Deutsche Telekom angekündigt, erneut in Kaarst aktiv zu werden und den Glasfaserausbau in eigener Regie zu starten. Laut Telekom sollen die neuen Leitungen für zwei Jahre exklusiv genutzt werden, eine Untervermietung an andere Anbieter ist in dieser Zeit nicht vorgesehen.
Wir, die Wählergemeinschaft „Wir für 41564“ fordern, dass alle beteiligten Unternehmen jetzt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger handeln. Kaarst darf nicht aufgrund wirtschaftlicher oder vertraglicher Unklarheiten den Anschluss an die digitale Zukunft verpassen. Schnelles Internet ist heute ein zentraler Standortfaktor für Wohnen, Arbeiten und Bildung.
Wir erwarten von der Deutschen GigaNetz eine transparente Kommunikation gegenüber ihren Kunden und von der Deutschen Telekom eine zügige, flächendeckende Umsetzung des angekündigten Ausbaus. Ziel muss es sein, dass Kaarst so schnell wie möglich flächendeckend mit Glasfaser versorgt wird – ohne weitere Verzögerungen, Unsicherheit oder Informationsdefizite.
„Wir für 41564“ wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Telekommunikationsanbietern gewahrt bleiben und die Stadt Kaarst beim Thema Digitalisierung endlich verlässliche Fortschritte macht.
Hier finden Sie weitere Informationen:



