Der Gewerbesteuerhebesatz soll 2027 von 439 auf 449 Punkte steigen, die Grundsteuer B sogar rückwirkend von 454 auf 650 Punkte – eine Erhöhung um über 43 %.
Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Lage würde das Unternehmen, Handel und Bürger zusätzlich belasten, Investitionen bremsen und die Standortattraktivität Kaarsts schwächen. Besonders der Einzelhandel wäre doppelt betroffen, da höhere Grundsteuern häufig über Mieten und Nebenkosten weitergegeben werden.
Die IHK fordert stattdessen ein echtes Haushaltskonsolidierungskonzept, mehr Unternehmensansiedlungen und eine bessere Nutzung der vorhandenen Gewerbeflächen, statt die Wirtschaft stärker zu belasten.
Klare Botschaft: Steuererhöhungen mögen kurzfristig Geld bringen, lösen aber nicht die strukturellen Finanzprobleme der Kommune.
Mitglieder unserer Wählervereinigung haben bereits vor Jahren, als unsere Gruppierung noch gar nicht gegründet war, vor dieser Fehlentwicklung gewarnt. Seit Jahren wurden Einsparungen gefordert und gleichzeitig eine beschleunigte Vermarktung der Gewerbegebiete angemahnt.
Hier ist der komplette IHK Brief als PDF



