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Auf die Bürger kommem massive Steuererhöhungen und Streichungen zu

Die Maßnahmenliste der Verwaltung für den Haushalt 2026 beinhaltet eine Erhöhung der Grundsteuer B um satte 43 Prozent von 454 auf 650 Punkte – rückwirkend zum 1. Januar 2026. Zudem wird eine Anhebung der Gewerbesteuer um zehn Punkte auf 449 vorgeschlagen.

Sparmaßnahmen Die Kaarster Stadtverwaltung hat der Politik eine Liste mit Sparvorschlägen vorgelegt. Unter anderem sollen die Zuschüsse für Oster- und Maimarkt, Weihnachtsmarkt „Sternstunden“, Wirtschaftstreff, Kaarster Comedy-Night, städtischer Feuerwerksempfang zu „Kaarst Total“ gekürzt oder ganz gestrichen werden.
Und vieles mehr…
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Offener Brief von einem Kaarster Bürger
Stadt Kaarst
Bürgermeister Christian Horn-Heinemann
– Bereich Finanzen / Mitglieder des Finanzausschusses – Am Neumarkt 2
41564 Kaarst
Offener Brief / Einwendung zum Haushaltsentwurf 2026/2027
Hier: Geplante Grundsteuererhöhung rückwirkend zum 01.01.2026
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister Horn-Heinemann,
Ich wende mich heute an Sie als Mitglieder des Finanzausschusses aller im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppierungen – von CDU und Grünen über SPD, FDP und FWG bis hin zur AfD und „WIR FÜR 41564″. Sie beraten -wie aus der NGZ vom 11.03.2026 zu entnehmen ist -heute über Maßnahmen zur Abwendung der Haushaltssicherung. Die geplante massive Erhöhung der Grundsteuer B trifft die Bürger unserer Stadt in beispielloser Härte. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer
Entscheidung:
Faktische Erhöhung durch Grundsteuerreform: Viele Eigentümer verzeichnen bereits durch die neuen Messbeträge des Finanzamts eine erhebliche Steigerung ihrer Steuerlast. Eine zusätzliche Hebesatzerhöhung „on top“ führt zu einer massiven Doppelbelastung, die über eine bloße Aufkommensneutralität weit hinausgeht.
• Gefährdung der Generationengerechtigkeit:
Eine kurzfristige Sanierung des Haushalts durch immer höhere Abgaben belastet junge Familien und künftige Generationen in Kaarst überproportional. Echte Generationengerechtigkeit erfordert strukturelle Einsparungen statt einer fortwährenden Erhöhung der Fiskalquote zulasten der Einwohner.
Wirtschaftliche Überlastung: Die kumulativen Effekte aus Inflation und hohen Energiepreisen entziehen den Haushalten und Mietern bereits jetzt lebensnotwendige
Kaufkraft.
• Vertrauensbruch durch Rückwirkung:
Eine Erhöhung zum 01.01.2026 nach bereits geleisteten Abschlagszahlungen beschädigt die Planungssicherheit der Bürger massiv.
Ich appelliere an Ihr Mandat:
Suchen Sie nach Einsparpotenzialen in der Verwaltung, statt Finanzlöcher einseitig auf dem Rücken der Einwohner zu stopfen. Die Abwendung der Haushaltssicherung darf nicht um den Preis der sozialen Überforderung der Bürger erkauft werden. Ich bitte Sie, diese Einwendung in Ihre heutige Debatte einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Demuth
Herr Demuth hat in allen Punkten Recht. In den kommenden Tagen werden wir weitere Details nennen und zudem eine Stellungnahme der IHK Niederrhein veröffentlichen.
Wir bitten Sie als Bürgerinnen und Bürger von Kaarst:
Kommen Sie am 19. März unbedingt zur nächsten Sitzung ins Bürgerhaus und verfolgen Sie die Diskussionen vor Ort.
Es geht um den Haushalt der Stadt, um Konsolidierungsmaßnahmen sowie um mögliche Steuererhöhungen und Leistungsbeschränkungen. Hören Sie selbst, was die „Hobbymenschen“ – eine Eigenbeschreibung von Ingo Kotzian (CDU) in der Sitzung vom 12. März 2026 – entscheiden und wie sie ihre Positionen begründen.
Es geht um Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder in dieser Stadt.
Seien Sie dabei.
Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss – 19.03.2026 – 18:00 Uhr – Bürgerhaus, Clubraum 3, 2. Etage, Am Neumarkt 6, 41564 Kaarst
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